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Die Idee eine Häuserzeile für die besinnlich Adventszeit zu basteln kam schon vor einigen Jahren auf. Dieses Jahr sollte die Idee umgesetzt werden. 
Gerne hätten wir die Kinder, welche am diesjährigen Ferienspaß teilgenommen hatten, zu einem Bestelsamstag eingeladen, doch die aktuelle Entwicklung ließ das leider nicht zu.

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Fü die Kinder entstanden zunächst einfache Haustypen, wie das Giebelhaus. Es hat eine Eingangstür und fünf Fenster. Die Häuserfront besteht aus Sperrholz. Alle Öffnungen wurden gemäß der erstellten Zeichnungen übertragen und mit einer Dekupiersäge ausgeschnitten. Die Seitenteile bestehen ebenfalls aus Sperrholz in einer Breite von 40mm. Sie geben den einzelnen Räumen die notwendige Tiefe für die digitalen RGB-LEDs.
Nachdem das erste Haus erfolgreich gebastelt war entstand der Wunsch nach etwas spezielleren Architekturen: Stadthäuser und eine Kirche sollten ein kleines adventliches Dorfzentrum darstellen. Hinter jedem Fenster und jeder Tür wurde eine der knapp 100 Digital-LEDs eingeklebt. Jede kann einzeln in Farbe und Helligkeit programmiert werden. Dadurch entsteht ein buntes stimmungsvolles Bild und ein kurzer Bericht im Mitteilungsblatt:

Pünktlich zum 1. Advent erstrahlen einige Fenster des neuen Vereinsheims der Eisenbahnfreunde 99 im Vogelpark Neuthard in bunten Lichtern. Die zu bestaunenden Relieffhäuser hätten wir gerne zusammen mit den Kindern vom diesjährigen Ferienspaß bei einem Advendtsbasteln hergestellt, aber bedingt durch die rasch ansteigenden Corona-Infektionszahlen in Karlsdorf-Neuthard mussten wir den Bastelnachmittag kurzfristig absagen. Sicherlich hätten die Bastelarbeiten sowohl den Kindern als auch uns sehr viel Freude bereitet. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn unser Vereinsheim hat mit 24 Metern Fensterfront noch genügend Platz, um in den kommenden Jahren weitere Häuser aufzustellen. Die Kinder können sich bei einem Besuch schon jetzt Lust aufs Basteln im nächsten Jahr holen. Die Beleuchtung ist ab Eintritt der Dämmerung bis etwa 21 Uhr täglich zu bestaunen. Wie bei den Eisenbahnfreunden zu erwarten, sind die Häuser aber nicht einfach mit immer gleich leuchtenden Lichtern ausgestattet, sondern die Beleuchtung wechselt sowohl in der Helligkeit als auch in den Farben.

Falls wir es zeitlich noch schaffen, soll vor den Häusern noch eine kleine LGB-Lok mit ein paar Waggons hin und her fahren.

Wir wünschen eine gesunde und besinnliche Adventszeit.

 

 

TropenhalleFenster vorherMöglicherweise haben sich manche Leser des Mitteilungsblatts schon gefragt, wie die Crowdfunding-Spendenaktion zusammen mit der Volksbank Hardt für die neuen Fenster ausgegangen ist. Im übertragenen Sinn kann man die Sache mit den Fenstern mit einem Hauptgewinn einer Lotterie vergleichen. Die in Karlsdorf ansässige Firma Leicht Fenster und Türen hatte sich gleich zu Beginn unseres Spendenaufrufs im Mitteilungsblatt gemeldet und uns angeboten, sich um die Fenster zu kümmern. Mit etwas unsicherem Gefühl im Bauch hat sich ein Vertreter unseres Vereins mit einem Mitarbeiter der Firma Leicht vor Ort im Vereinsheim getroffen. Der hat gleich die Fenster vermessen und mitgeteilt, dass wir das Angebot kurzfristig erhalten würden. Völlig verwundert durften wir im Angebot lesen, dass wir die Fenster als Spende erhalten. Dann im August war es endlich so weit, die Fenster wurden montiert, und tatsächlich wurde nochmals bestätigt, dass wir die Fenster gespendet bekommen. Natürlich haben wir uns darüber gefreut wie kleine Kinder, die an Weihnachten ihre Geschenke auspacken dürfen, denn mit einer solchen Überraschung hatte von uns niemand auch nur ansatzweise gerechnet. Wir bedanken uns auf diesem Weg herzlich für diese überaus großzügige Spende.

TropenhalleFenster nachherDa nun der Betrag aus der Crowdfunding-Aktion unverhofft frei wurde, können wir diesen für die Isolierung und Verkleidung der Außenwände einsetzen. Unsere fleißigen Helfer sind seit dem Einbau der Fenster mehrmals pro Woche mit Isolier- und Holzarbeiten beschäftigt, sodass sich das Gebäude immer mehr von einer Baustelle zu einem schönen und gemütlichen Vereinsheim entwickelt.

Plakat MtV 2021 kleinEndlich ist es wieder so weit, unsere Modulbahnanlage darf wieder auf Reisen gehen. Am 3. & 4. Juli sind wir Gastaussteller bei der Interessengemeinschaft historische Baumaschinen e.V. in Wiesental. Die Ausstellung unter dem Motto „Modell trifft Vorbild“ findet in den Hallen der IghB in der Triebstraße 34 in Waghäusel-Wiesental statt.

Vor etwa zwei Wochen haben wir damit begonnen, unsere seit dem Umzug ins neue Vereinsheim verpackten Module Stück für Stück zu überprüfen und wieder in Betrieb zu nehmen. Wie erhofft gab es keinerlei Funktionsprobleme oder optischen Schäden, sodass die Konfiguration der Ausstellungsanlage schnell von statten gehen konnte. Nachdem die Anlage funktionstüchtig aufgestellt war, waren wir alle einer Meinung: Es ist mal wieder schön nach so langer Zeit eine unsere Anlage bestaunen zu dürfen. Etwas mehr Aufwand ist allerdings erforderlich, um unsere Loks zu warten und bei Bedarf ein paar Tropfen Öl auf die kleinen Getriebe zu bringen. Glücklicherweise haben wir mit Ernst Seider einen Spezialisten, der sich gerne um solche Dinge kümmert.

Vielleicht hat der eine oder andere Leser des Mitteilungsblatts Lust bekommen, die Veranstaltung und die Eisenbahnfreunde 99 dort zu besuchen. Es würde uns freuen, nach so langer Corona-Pause ein paar bekannte Gesichter aus unserer Heimatgemeinde zu sehen.

Unser Crowdfunding-Projekt/ Spendenaktion für neue Fenster ist angelaufen.

alteFensterSpaltAktuelle 40 Jahre alte Aufstellfenster im geschlossenen Zustand

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 Einblick in einen Teil der Aufstellfenster
mit Schließmechanik

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Ein Loch ist im Fenster – wenn man
dieses durchsichtige Kunststoffteil überhaupt Fenster nennen darf.

Mit der Entscheidung, die ehemalige Tropenhalle des Vogelvereins Neuthard als neues Vereinsheim der Eisenbahnfreunde 99 e.V. Karlsdorf-Neuthard auszuwählen, war auch klar, dass viele bauliche Veränderungen und Optimierungen für unsere Zwecke erforderlich werden.

Bedingt durch die kalte Jahreszeit Anfang Februar mussten wir leider erkennen, dass uns gleich eine Großbaustelle droht. Bei der bisherigen Verwendung des Gebäudes durch den Vogelverein war es unerheblich, ob die aus Kunststoffstegplatten hergestellten Aufstellfenster dicht und wärmedämmend waren oder nicht. Wie man sich anhand der Bilder vorstellen kann, herrschte während der extremen Kältephase Anfang Februar drinnen die gleiche Temperatur wie draußen - und das war empfindlich kalt. An Vereinsaktivitäten war nicht zu denken.

Die Vorstandschaft hat umgehend mit den Planungen gestartet, die komplette 12 Meter lange Fensterfront zu ersetzen. Unglücklicherweise verhindert die Coronapandemie nicht nur den gleichzeitigen Einsatz der erforderlichen Helfer, sondern sie verhindert auch die ursprünglich für November 2021 geplante in zweijährigem Rhythmus stattfindende Modellbahnausstellung in der Altenbürghalle Karlsdorf-Neuthard. Entsprechend eng wird es jetzt bezüglich der Finanzierung der neuen Fenster.

Mit Unterstützung der Volksbank Stutensee-Weingarten haben wir ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Wir hoffen dabei auf viele Modellbahnfreunde und Gönner unseres Vereins, die uns mit einer kleinen finanziellen Spende unterstützen. Ganz einfach beschrieben bedeutet dieses Crowdfunding-Projekt, dass die Volksbank zu jeder Geldspende ab 10 Euro einen Betrag von 10 Euro dazu gibt.

Hier der Link zur Unterstützung unseres Projekts: https://vb-stutensee-weingarten.viele-schaffen-mehr.de/neue-fenster-fuer-ebf99?tblink=legitimation/status

 
 
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Bereits im November 2019 trafen sich die Vorstandsmitglieder des Vogelschutz- und Zuchtverein Neuthard e.V und der Eisenbahnfreunde 99 e.V. Karlsdof-Neuthard zu einer für beide Vereine zukunftsweisenden Besprechung.

Einerseits besitzt der Vogelverein eine Halle mit den prächtigen Ausmaßen von ca 30 x 8 Metern, die er mit seinen Mitgliedern kaum noch bewirtschaften kann und andererseits suchen die Eisenbahnfreunde ein neues Domizil.

Gesucht und gefunden. Im Prinzip stimmt das von Anfang an. Schon bi dieser ersten Besprechung entwickelte sich zwischen beiden Vereinen eine vertrauensvolle Harmonie. Es wurde nich um den heißen Brei geredet, sondern über Fakten diskudiert.

Diese offene Verhandlungsweise erlaubte, dass in nur knapp zwei Stunden alle Grundlagen zu künftigen Zusammenarbeit gelegt werden konnten. 

Im Frühjahr begann in einer gemeinsamen Aktion die Räumung und der Rückbau in der Tropenhalle. Hierzu lud der Vogelverein ein und spendierte allen Helfern ein deftiges Mittagessen.

Aus man kann miteinander weil man muss, wurde blitzschnell ein, man will miteinander weil man kann. 

In der gemeinsamen Aktion schafften wir es in vereinten Kräften sämtliche Volieren rückzubauen. Gleich mehrmals konnten die Schrottsammler ihre Ladeflächen mit begehrten Edelmetallen beladen. 

 

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Von Anfang an zeigte sich unser designierter neur Vorstand in verantwortungsvoller Position. Das konnte nur gelingen, weil der bisherige Vorstand Ralf Wagner mit seinem Nachfolger und zugleich noch zweitem Vorstand Karlheinz Oestreicher ein langjähriges, vertrauensvolles Führungsteam bildete. 
Für unseren Verein sollte sich diese Teamarbeit gleich mehrfach positiv auswirken.

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In einer gemeinsamen Aktion im Sommer schafften wir es bei mehr als 30° im Schatten die Unterkonstruktion des Hallenbodens herzustellen. Lothar, Peter, Karlheinz brauchten mit zeitweiser Unterstützung weiterer Eisenbahnfreunde knapp eine Woche um den Hallenboden zu nivellieren und zu verlegen. Danach warteten rund 200 m² Hallenfläche auf weitere Ideen.

Nach grob folgt fein. Als Modellbauer sind wir Herausforderungen gewohnt. Im Kleinen schleifen wir mit feinem 1200er, im Großen können wir das auch mal grob. Der Exzenter flog regelrecht über die Unebenheiten unserer frisch verlegten OSB-Platten. Danach folgt die Versiegelung.

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Kurz nachdem der Boden fertig war sollte der Innenausbau beginnen. Leider offenbarte der erste große Sommerregen seine hinterlistigen Seiten und dessen Schwachpunkte. Deren gab es leider viele. Zu viele. Die Stegplatten der Dachdeckung hatten mehr Tropfstellen als wir Eimer aufstellen konnten. 

Um den weiteren Innenausbau nich zu gefährden mussten wir in den sauren Apfel beisen. Es galt eine neue Aufgabe zu stemmen. Knapp 250 m² wollten neu überdeckt werden. In nur einer Woche konnte das Dach mit neuer Untekonstruktion samt  Styropoisolierung eingedeckt werden.