Workshop Modellbahnlampen selber bauen

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Zu zwei Workshops hatten die Eisenbahnfreunde 99 e.V. ins Vereinsheim eingeladen. Das schlichte Ziel: Maßstäbliche Straßen- bzw. Parkleuchten selbst bauen. Unser Mitglied Karlheinz Oestreicher hat eigens für diesen Exkurs fünf artverwandte Leuchten bereits vorgebaut und auf ein kleines Diorama mit funktioneller Elektronik gepackt.
Es handelt sich hierbei um Peitschenleuchten mit großem und kleinen Radius, moderne Standleuchten für Gehwege oder Parks sowie einfache Mastleuchten. Alle Lampen werden mit einem Mast aus Messingrohr mit 2mm Durchmesser gefertigt. Als unterer Anschlag dient eine Aderendhülse. Als Leuchtmittel kommen kleine LEDs der Größe 0603 (1,6x0,8mm) sowie passendem Vorwiderstand von 4700 Ohm zum Einsatz. Damit enden auch schon die Gemeinsamkeiten der Leuchten.

 

Für die Parkleuchten haben wir eine Höhe von rund 50mm als brauchbaren Kompromiss festgelegt. Diese Höhe kann natürlich den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Die Mastleuchten sollten nach unseren Vorstellungen höher als die vorbeifahrenden Lkws sein. Mit kleinem Sicherheitsabstand gingen wir von einer Höhe von 4300 mm aus, was in H0 rund 50mm entspricht.

Soweit zu den frei definierten Größen.

Wesentlich höher werden die Peitschenleuchten, da sie einerseits die Fahrbahn weitläufig ausleuchten sollen und andererseits fast bis zur Fahrbahnmitte reichen. Im Original sind 10-12m durchaus realistisch was im Modell in etwa 100-140 mm entspricht. Allerdings wirken dann die Lampen auf Grund der eher ungewohnten Perspektive des Betrachters als zu hoch. Auch hier gilt es einen vernünftigen, vielleicht auch subjektiven Kompromiss zu finden.

 

Mit diesen Überlegungen, die an Hand des kleinen Dioramas zu einer durchaus fruchtbaren Diskussion unter den Teilnehmern des Workshops führten, leitete Karlheinz in abgestimmten Schritten zum Zusammenbau der einzelnen kleinen vorgefertigten Teile über.

Die Materialien können allesamt aus dem Baumarkt bezogen werden. Gebraucht werden:

  • - Messingrohr ø2mm (Länge je nach Bauart 90 – 180 mm)
  • - Aderendhülse für Querschnitt von 2,5 mm²
  • - Pertinaxplatine zugeschnitten auf 6x13mm
  • - LED Bauform 0603 – 1206
  • - Widerstand Bauform 0603 – 1206 oder bedrahtet
  • - Schutzdiode (nur beim Betreib an Wechselspannung)
  • - Kupferlackdraht

 

Alle Teile die zum Zusammenbau gebraucht werden wurden von Karlheinz Oestreicher vorbereitet. So waren die kleinen Platinen bereits auf Maß gesägt und gebohrt.

Nach einer kurzen Unterweisung wie die einzelnen Teile zum Großen zusammengefügt werden müssen ging es an die Arbeit. Nach knapp zwei Stunden konnten die ersten selbst gebauten Lampen in den Probebetrieb genommen werden.

Jeder der Teilnehmer, der bereitwillig einen kleinen Beitrag je gebauter Lampe in die Vereinskasse entrichtete, durfte ein qualitativ hochwertiges Erfolgserlebnis feiern. Erstens, weil seine selbst gebaute Straßenlampe den gewünschten Zweck erfüllt; sie leuchtet die Straße, Fahrbahn, Gehweg oder gar beides aus, sie ist kostengünstig, kann nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden und sie ist das Produkt handwerklichen Könnens des Modellbauers.

Wir werden diese Leuchten auf unseren Vereinsmodulen einsetzen. Bereits beim kommenden Treffen sollen weitere gebaut und auf dem Platz rum um die Brauerei aufgestellt werden.

 

Neben all der Bastelei hat eines unserer Mitglieder bereits die Zukunft in die Hände genommen. 3D-Druck! Mit dieser Technik versuchen wir die Lampenschirme unserer Holzmastenleuchten formstabil und kostengünstig herzustellen. Erste Musterexemplare sind bereits vielversprechend. D.h. weitere Workshops zum Thema Licht sind bereits in Aussicht gestellt.
Hierzu zählt auch der folgende rund um das Thema Lichtprozessor, natürlich wieder ein Selbsbauprojekt unter der Leitung von Karlheinz Oestreicher.

   
© Eisenbahnfreunde99 Text&Bild Karlheinz Oestreicher

Rückschau auf unseren Osterfahrtag

Reger Zuschauerandrang im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde 99 e.V. Karlsdorf-Neuthard

Zahlreichen Gästen präsentierten die Eisenbahnfreunde99 e.V. Karlsdorf-Neuthard an ihrem Fahrtag am Ostermontag ihre im Betrieb befindliche Modulanlage. Dicht gedrängt bestaunten die Besucher den Landschaftsbau und die auf der Anlage fahrenden Züge. Vom Dampflok bespannten Rheingold über ICE und TGV bis zu von Neubauloks gezogenen langen Güterzügen wurde in fast allen Epochen gefahren. Auf dem noch nicht landschaftlich fertiggestellten Abzweigmodul zum Schattenbahnhof, konnte noch der Rohbau begutachtet werden. Die computergesteuerte Anlage hielt dank Rocrail den Automatikbetrieb über mehrere Stunden aufrecht.   files/bilder/aktivi/Fahrtage/2016/Ostern2016_1022.jpg
Bei der Spur 1Ausstellung wurden diesmal Großdieselloks der DB in früherer und späterer Epoche gezeigt. Besondere Aufmerksamkeit erhielten hier der Schnellzug sowie die für die Gleisbaustelle zuständige mit Materialwagen rangierende Kleinlok. Ein historisches Krokodil aus den 1920 Jahren sorgte noch für zahlreiche Fragen der Besucher.
Als Blickfang waren die von Peter Heim landschaftlich vorbildgerechten gestalteten HO-Eckmodule mit Windmühle und Berglandschaft aufgestellt. Karlheinz Oestreicher hat eine Straßenbaustelle im HO-Maßstab mit Lampen, Ampeln und blinkender Baustellenabsperrung als Elektronikdemonstration vorgestellt.
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Die von Ralf Wagner im Smoker zubereiteten "Eisenbahnersteak aus der Feuerbüchse" waren bei den Besuchern gut gefragt, ebenso die von Stechers Süßigkeiten angelieferten Schaumküsse.
Die Vorstandschaft bedankt sich für die Mitarbeit bei allen mitwirkenden Mitgliedern.
Die bereits angekündigten Workshops sind am 16.04 und 30.04. im Vereinsheim in der Kirchstraße 43 Karlsdorf-Neuthard von 13-17 Uhr mit dem Thema:"Straßenlampen im Eigenbau". Weitere Infos und Anmeldung auf www.eisenbahnfreunde99.de

© Eisenbahnfreunde99 Hans Ertel / Karlheinz Oestreicher