Bahnhof Karlsdorf

Das Original

Luftbild Bahnhof Karlsdorf

Im Original liegt der Bahnhof Karlsdorf entlang der Strecke zwischen Bruchsal und Graben-Neudorf. 
Wie im Luftbild (Quelle: GoogleMaps) zu erkennen handelt es sich im eigentlichen Sinne um einen Haltepunkt, den wir in unserer Modellanlage in einen kleinen Bahnhof nebst Abstellgleisen erweitert haben.

Gleisplan

Gleisplan Bahnhof Karlsdorf

Schon am Gleisplan lässt sich gut erkennen, dass durch die leicht abgewandelten Ergänzungen der Flair des kleinen Haltepunktes nichts eingebüßt hat und sich für den Besucher wie für uns als Bahnbetreiber interssante Fahroptionen ergeben.

Das Modul besteht aus insgesamt vier Segmenten mit je 140 cm Länge, was eine Gesamtausdehnung von immerhin 5,60 m ergibt.

Gestaltung

Bahnhof Karlsdorf

Das Modell selbst wurde von einem unserer Vereinsmitglieder nahezu originalgetreu und maßstäblich nachgebaut.

Während im Hintergrund das ehemalige Bahnhofsgebäude mit kleinem Verwaltungstrakt einschließlich Warteraum die Szene bestimmt, stellt das kleine solide gemauerte Häuschen im Vordegrund jene Örtlichkeit bereit, welche unsere kleinen Reise-Preiserlein selten bis gar nicht benötigen.

Heute ist das Arrangement nur noch grob zu erkennen. Denn auch in Karlsdorf schreitet die Zeit voran, weswegen der (immer freundliche) Bahnmitarbeiter am Schalter dem Automaten weichen musste.  

Technik

Bahnhof Karlsdorf von unten
Ausschnitt des 2. Segments von unten 

Das komplette Modul, unterteilt in vier Segmente, besitzt im aktuellen Ausbaustand drei Weichen und drei Kreuzungen. Sie werden über DCC-Weichendecoder angesteuert.
Die mehr als 20 Belegtmelder sind allesamt als Kurzschlussmelder ausgeführt.
Hinzu kommen noch zwei Antriebe zum heben und senken der Schranken am Bahnübergang. 

Die gesamte mechanische wie elektronische Technik befindet sich unterhalb der Segmente, die wiederum über einen eigenen 25-poligen Bus modulweit miteinander kommunizieren können. 

Die eigentliche Rückmeldung erfolgt wie bei allen meldefähigen EBF-Modulen über den durchgeschleiften LocoNet-Bus.

© Eisenbahnfreunde99 Text&Bild Karlheinz Oestreicher